„Ich finde es wichtig, den Fokus
möglichst
darauf zu legen,
was dir Freude bereitet."

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Judith Sedlak, freie Trainerin für ´KREATIVE RESILIENZ

Resilienztraining - Kreative WHAT?

Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung KREATIVE RESILIENZ?

Das ist ein Resilienztraining der besondern Art. Darin steckt all meine Erfahrung aus der Körperarbeit, der Künstlerin in mir und langjährigen Beratungstätigkeit. 

Ich bin seit 2020 zertifizierte Resilienztrainerin. Vor allem aber hat mich meine knapp zwei jahrzehntelange Berufserfahrung – in der Arbeit mit Menschen in schweren Krisen – darin geschult.

Nach der Geburt meines Kindes 2015 habe ich immer mehr begonnen, mein eigenes Konzept für ein Resilienztraining zu entwickeln. So habe ich zunächst 2018 die Shiatsu-Ausbildung begonnen und 2020 die Ausbildung zur Trainerin für Integrative Atemarbeit beim Verein ATMAN.

Als Illustratorin schätze ich die Möglichkeit durch kreatives Schaffen in einen Flow-Zustand zu kommen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass die Verbindung von Kreativität, Körperwahrnehmung und Resilienzwissen durch die Ausgestaltung resilienzfördernder Elemente die Wirkung eines Resilienztrainings nachhaltig im positiven Sinne steigert. Nähere Infos zu meinen Ausbildungen siehe unter ´Fundament´.

Werdegang

Hallo. Ich wurde an einem sonnigen Wintertag im Jahr 1978 geboren. Es heisst, ich habe pünktlich zum Sonnenaufgang mit einem lauten Schrei die Welt begrüßt. Aufgewachsen bin ich mit vier Geschwistern. Ich liebe vielleicht deshalb sowohl den geselligen Trubel, als auch die Zeit für mich allein.

Fürs Studium ging ich nach Wien, wo ich seither lebe. 1997 habe ich zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Montessori-Volksschule absolviert und dabei prägende Impulse erhalten. Frei nach Maria Montessori ist jedes Kind „anders“. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und seine individuellen Bedürfnisse, die für eine umfangreiche Potentialentfaltung geachtet werden sollten. Da in uns Erwachsenen stets das innere Kind erhalten bleibt, dehne ich die erwähnte Grundannahme aus und stelle für mich fest: „Jeder Mensch, egal welchen Alters, ist anders und hat es verdient in seiner Einzigartigkeit gesehen zu werden!“

Nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr wurde ich für das Studium der „Sozialen Arbeit“ zugelassen. Ich habe infolge knapp zwei Jahrzehnte Menschen in schweren Krisen beraten und begleitet. Resilienz und Empowerment waren dabei gelebte Praxis.

Ich hatte schließlich den Wunsch, die Arbeit mit Menschen auf einer neuen Ebene fortzuführen und absolvierte den Lehrgang zur Resilienztrainerin und formulierte mein über die Jahre gewachsenes Konzept der ´KREATIVEN RESILIENZ´.

Prägungen

Was hat mein Resilienztraining geprägt? Im Grunde genommen hat mich und mein Konzept jede meiner bisherigen Begegnungen geprägt. 

Neben der schon erwähnten Montessori-Erfahrung und langjährigen Beratungstätigkeit hat mich auch der Hirnforscher Gerald Hüther sehr geprägt. Als ich ihn 2013 in dem Dokumentarfilm „Alphabet“ erstmals sprechen hörte, fühlte ich mich gedanklich und emotional zuhause. Er hebt in seinen Vorträgen immer wieder die Wichtigkeit würdevoller, zwischenmenschlicher Beziehungen hervor. Seiner Auffassung nach sind diese die Basis in unserem Leben für ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Hirn und Herz und einem gesunden Körper. 

So ist die Begegnung auf Augenhöhe eine Grundzutat meines Resilienztrainings.

Später als Mama entdeckte ich für mich die Arbeit von der 1984 verstorbenen österreichischen Ärztin Emmi Pikler. Sie erkannte in ihrer Arbeit mit Kindern, dass das möglichst uneingeschränkte Spiel ein sehr wichtiger Faktor für eine freie Entwicklung eines jungen Menschen ist. Ich frage mich immer wieder, was macht die in der heutigen Welt anzutreffende Überregulierung mit den Kindern und unserem eigenen inneren Kind?

Fundament

Zwischen 2001 und 2018 habe ich als Sozialarbeiterin in der Einzelfallhilfe gearbeitet. Mein Studium hierzu absolvierte ich in Wien.

Meine Freude am kreativen Schaffen habe ich durch eine fundierte Illustrationsausbildung bei Illuskills zwischen 2017 und 2019 auf ein breiteres Fundament gestellt und arbeite auch immer wieder an diversen kreativen Projekten.

Zusätzlich habe ich mich 2020 zur zertifizierten Trainerin für „Kohärentes Atmen“ ausbilden lassen – gelernt bei dem Wiener Psychotherapeuten Dr. Wilfried Ehrmann, einem der österreichischen „Urgesteine“ in der Atemarbeit. 

In meiner Shiatsu-Ausbildung (Abschluss Ende 2023 geplant) habe ich einmal mehr erkannt, dass bei entsprechender Achtsamkeit die Arbeit mit dem Atem nicht nur wohltuend sein kann, sondern auch auf vielen verschiedenen Ebenen sehr tief gehen kann. Daher befinde ich mich seit 2020 auch in der Ausbildung zur Trainerin für Integrative Atemarbeit beim Verein ATMAN – dem Österreichischen Verein für Integratives Atmen.

Die Arbeit mit den Meridianen habe bereits vor meiner Shiatsu-Ausbildung zu schätzen gelernt und ist in mein Konzept der KREATIVEN RESILIENZ als Tool zur Innenschau eingeflossen. Es ermöglicht mir im Coaching ein Verständnis für das Funktionieren unseres Systems im Sinne des Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele näher zu bringen und ein alltagstaugliches Werkzeug für die Innenschau mitzugeben. So gelingt sehr schnell ein täglicher Rundblick – schließlich ist nichts effektiver als die Prophylaxe, ein wesentlicher Bestandteil meines Resilienztrainings.

Prinzipien

Ich finde, Resilienztraining darf auch Spaß machen. Mir macht es große Freude gezielt das eigene Leben zu gestalten und ich erlebe in meinen Workshops, dass es den Teilnehmern in der Regel auch so geht. 

Mein Angebot der KREATIVE RESILIENZ ist ein Angebot zur Work-Life-Balance und geeignet für alle, die ihrer Umwelt gerne auf Augenhöhe begegnen, die eine Alltagstauglichkeit von Methoden zu schätzen wissen und die gerne selbstbestimmt durchs Leben gehen. Damit meine ich, dass ein Verständnis von Autonomie gelebt wird, das die eigene Stärke würdigt ohne sich in einem Glaubenssatz zu verlieren, der einen selbst von der Außenwelt abschneidet – wie etwa „Ich muss alles eine schaffen“.

Zentrale Fragen sind für mich: Wo liegt mein Aktionsradius? Nutze ich ihn? Wo liegen meine Grenzen? Halte ich mich an diese Grenzen? Alleine durch das bewusst machen dieser Fragen, lösen sich Blockaden auf verschiedenen Ebenen und es werden zuvor gebundene Energieressourcen wieder frei und können hinkünftig bewusst eingesetzt werden. Gestaltungsfreude ist ein fixer Bestandteil meines Resilienztrainings.

Privat

Ich bin verheiratet und dankbare Mama eines aufgeweckten Kindes, das mich jeden Tag aufs Neue daran erinnert, mich in Farbe und Leichtigkeit zu spüren. Ich liebe es, in der Natur zu sein und mich dort aufzuladen.

Durch verschiedenste Tätigkeiten, wie etwa das Pflegen meines Gartens, achte ich darauf, meinen Teil dazu beizutragen, dass die grüne Pracht und alles, was dort lebt, Bestand hat und vielleicht sogar ein Stück weit regenerieren kann. 

Denn schließlich ist es für mich ein schöner Gedanke, dass sich auch nachfolgende Generationen daran erfreuen dürfen.